Über mich / Philosophie

Geboren im Jahr 1981 habe ich erst im Jahr 2011 die Fotografie für mich entdeckt. Anlässlich eines bevorstehenden USA-Urlaubs war der Wunsch nach einer guten Kamera sehr groß und so hielten meine Frau und Ich schon sehr bald eine Spiegelreflexkamera in den Händen. Genau einen Monat vor dem Urlaub – und ohne jegliche Erfahrung in dem Bereich.

Nun ja – die Fotos waren nicht gerade ansehnlich – wie sollten sie auch ?
Waren mir die Worte ISO, Verschlusszeit und Blende bis zu diesem Zeitpunkt nur geringfügig ein Begriff.

Aber das Feuer war entfacht – und von dem Tag an fiel es mir schwer ohne Kamera das Haus zu verlassen. Ich fotografierte jeden Stein, jeden Baum und über Wochen jeden Sonnenauf- und Untergang der mir vor die Kamera kam. Ein gutes Jahr später hatte ich die Gelegenheit eine Hochzeit neben einem Hauptfotografen zu begleiten. Der Tag war unglaublich anstrengend aber auch unglaublich spannend, lehrreich und wichtig für mich. Ich wusste so allmählich wohin meine fotografische Reise gehen sollte. Dennoch sollte es noch gute 2 Jahre dauern bis ich mich selbst so weit fühlte fremde Menschen zu fotografieren und nicht nur immer meine Frau und meine Katzen:-) Die ersten Shootings waren wie eine Befreiung – konnte ich doch all meine Ideen endlich rauslassen. Ich habe inzwischen so viele nette Menschen alleine durch meine Shootings kennengelernt. Alleine für diese Erfahrung bin ich sehr dankbar. Ich war immer ein sehr schüchterner Mensch aber durch die Fotografie habe ich mich – für mein Empfinden – ein ganzes Stück weiterentwickelt und konnte auch viel Scheu und Ängste überwinden. Man könnte meinen, die Fotografie ist ein Allheilmittel für mich. Nur den Heuschnupfen konnte sie bisher nicht bezwingen 😉

Ein großer Dank geht hier auch an meine Frau, die es mir durch Ihren Rückhalt ermöglicht hat meinen Traum zu verwirklichen. Dafür bin ich sehr dankbar !!!

Menschen mit meinen Bildern eine Freude zu Bereiten – das ist eine Ehre auf die ich ganz besonders stolz bin. Es ist ein unglaubliches Gefühl, wenn beispielsweise ein Brautpaar beim Betrachten ihrer Bilder Tränen in den Augen hat oder sich ein Pärchen oder eine Person einfach nur für schöne Bilder bei mir bedankt. Wenn ich einen Hochzeitstag mit der Kamera begleite, ist es so, als ob alles außerhalb dieses Ereignisses nicht existiert. Ich habe selbst nach Stunden nicht das Gefühl aufhören zu müssen, sondern freue mich je länger der Tag dauert. Ich fotografiere tolle Menschen an ihrem wichtigsten und schönsten Tag und halte all die Momente fest, die diesen Tag zu dem machen was er ist: Ein unvergessliches Ereignis.

Leidenschaft ist für mich wirklich nicht nur ein Begriff. Es ist das Gefühl, welches mich während meiner Arbeit durchströmt und selbst danach nicht sofort wieder loslässt.

Ich darf einen kurzen Moment eures Lebens dokumentieren und das ist eine große Ehre für mich.

Wer noch nicht genug gelesen hat, der kann hier noch ein paar Gedanken von mir zum Thema “Warum ich Hochzeiten fotografiere” finden.   — KLICK —

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